„598 Tage und ein Getöse wie dreimal die Welt gerettet.“

von ankstorkhan

Bettina Wulff ist gerade überall. Das arme kleine Bauernmädchen, in den Job der First Lady gedrängt – und dabei wollte die Prinzessin doch nicht viel mehr als ihren Christian und das Glück. Dass sich das Glück anders anfühlt hat sie schon früh bemerkt. Dass ihr Mann sich auch nicht ideal anfühlt … das Buch liest sich wie eine Abrechnung mit dem Volk, der Partei und Christian. Er. Kann nichts, hat nichts, will nichts mehr (von ihr?). Ob der Christian das Buch vor der Veröffentlichung gelesen hat? Wahrscheinlich nicht, oder wie kann man sonst in einer Liebesbeziehung zulassen, dass der andere so gnadenlos mit einem abrechnet?

In der BILD erschien ein ziemlich guter, der BILD kaum zuzutrauender, Kommentar zu Buch und Auftreten der Frau W.
Nur dieses eine mal verirrt euch dort hin – so, wie sich die Qualität zur BILD verirrt hat, als man diesen Kommentar von Marga Swoboda freigab. Aus ihm stammt übrigens auch das Zitat der Überschrift.

Damit soll das Thema für mich auch beendet sein. Ich kann’s nicht mehr hören, sehen, lesen und gehe jetzt duschen – fühle mich dreckig.

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